Bildschirmaustauschoptionen für Samsung S20: Ein Leistungsvergleich
Wenn ein Kunde Ihr Geschäft mit einem kaputten Samsung-Telefon betritt, steht er unter Druck, die beste Option für den Bildschirmaustausch zu empfehlen. Seit 2023 ist die Nachfrage nach Android-Bildschirmreparaturen stark angestiegen, insbesondere bei High-End-Modellen wie der N- und S-Serie von Samsung. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, bieten Hersteller mittlerweile eine Vielzahl von Ersatzbildschirmen an, von denen jeder unterschiedliche Vorteile und Kompromisse aufweist. In diesem Artikel werden drei Haupttypen von Ersatzbildschirmen untersucht: generalüberholte OEM-Bildschirme, OLED-Bildschirme von Drittanbietern und Incell-Bildschirme von Drittanbietern. Als Fallstudie dient das Samsung S20. Durch strenge Tests bewerten wir ihre Leistung anhand von vier Schlüsselkennzahlen, um Ihnen zu helfen, eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Übersicht über Bildschirmtypen: Stärken und Schwächen
Überholte OEM-Bildschirme
Diese Bildschirme werden von Originalgeräten übernommen, wobei die meisten Komponenten erhalten bleiben und nur geringfügige Ersetzungen vorgenommen werden (z. B. Frontglas oder Flexkabel). Auch wenn eine leichte Alterung sichtbar sein kann, gewährleistet eine gründliche Aufarbeitung eine nahezu originalgetreue Qualität und macht sie ideal für Benutzer, die Wert auf erstklassige Leistung legen.
OLED-Bildschirme von Drittanbietern
Diese von unabhängigen Fabriken hergestellten OLED-Bildschirme bieten beeindruckende Helligkeit und Kontrast. Aufgrund von Designinkompatibilitäten können jedoch für bestimmte Modelle proprietäre Rahmen erforderlich sein.
Incell-Bildschirme von Drittanbietern
Incell-Bildschirme zeichnen sich durch ein flaches Design mit einem dickeren unteren Rahmen aus und opfern Anzeigefläche und verfügen nicht über erweiterte Funktionen wie Fingerabdrucksensoren unter dem Display. Ihre bescheidene Leistung eignet sich für preisbewusste Benutzer.
Leistungsanalyse: Vier kritische Tests
1. Farbgenauigkeit: Natürlich vs. lebendig
Generalüberholter OEM:Natürliche, naturgetreue Farben mit hoher Präzision.
OLED von Drittanbietern:Kühlere, übersättigte Töne, die zu einer Überanstrengung der Augen führen können.
Incell:Dunklere Farbtöne mit verringertem Kontrast führen zu Detailverlust in den Schatten.
2. Helligkeit und Farbraum
Generalüberholter OEM:394,45 Nits Helligkeit, 106,6 % Farbraumabdeckung.
OLED von Drittanbietern:364,60 Nits Helligkeit, 110,9 % Farbraum.
Incell:203,13 Nits Helligkeit, 70,4 % Farbraum – ungeeignet für helle Umgebungen.
3. Auflösung und Pixelanordnung
Generalüberholter OEM:Rautenpixel-Layout für überragende Klarheit.
OLED von Drittanbietern:Proprietäre TCL CSOT-Anordnung, etwas weniger scharf.
Incell:Standard-RGB-Layout mit grundlegender Klarheit.
4. Berühren Sie Reaktionsfähigkeit
Generalüberholter OEM:Präzise, konsistente Eingabe.
OLED von Drittanbietern:Leichte Verzögerung, aber für den täglichen Gebrauch ausreichend.
Incell:Spürbare Latenz und verringerte Genauigkeit.
Welcher Bildschirm passt zu Ihren Anforderungen?
| Bildschirmtyp | Anzeigequalität | Lünettendesign | Preis |
|---|---|---|---|
| Generalüberholter OEM | ★★★★★ | Original | Hoch |
| OLED von Drittanbietern | ★★★★ | Nahezu original | Mittelklasse |
| Incell | ★★★ | Dicke Lünette | Niedrig |
Für Premiumqualität:Überholte OEM-Bildschirme zeichnen sich in jeder Hinsicht aus.
Für Wertsuchende:OLED von Drittanbietern sorgt für ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Für knappe Budgets:Incell-Bildschirme bieten grundlegende Funktionen.
Abschluss
Die Auswahl des richtigen Bildschirms hängt vom Gleichgewicht zwischen Leistung, Budget und Benutzerpräferenzen ab. Durch das Verständnis der Kompromisse zwischen generalüberholten OLED- und Incell-Optionen von Drittanbietern können Reparaturfachleute Kunden sicher zur optimalen Wahl führen.